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am 13.12.2024 15:14
Ich habe meine Aktienanlagen vor einem Jahr von Europa nach China verlagert, was auch gut war. Von der Deutschen Industrie sind sicher keine Gewinne zu erwarten. Ich habe Ölfirmen gewählt, da diese eine hohe Marktkapitalisierung aufweisen und somit ziemlich sicher sind.
Die chinesische Quellensteuer beträgt nur 10% und wird fast vollständig erstattet. Es gibt zwar auch gute europäische und US Ölfirmen, aber hier wird eine Quellensteuer von 25 bzw 35% erhoben, da bleibt zusammen mit der KAP ja nichts mehr übrig!
Ich wollte jetzt diese Aktie verkaufen und Gewinne mitnehmen. Aber leider wird diese seit 6 Wochen von der comdirect nicht gehandelt. Sind das evtl. Vorboten von Trumps Amtsantritt? Da ich ja noch mehr chinesische Aktien habe, überlege ich, diese zu verkaufen?!
Gelöst! Gzum hilfreichen Beitrag.
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Aktien
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am 10.01.2025 22:38
Naja das müssen ggf. Gerichte entscheiden. Das geht wirklich nicht.
Ich werde kommende Woche auch mal mit den Juristen vom DSW sprechen. Wenn ich hier was neues hab melde ich mich.
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am 11.01.2025 11:25
Hallo Investics,
diese Idee hatte ich auch. Bei einer Nicht EU Bank Konto eröffnen und dann einen Depotübertrag vornehmen.
Bei einer Anfrage bei einer türkischen Bank sagte man mir, dass sie nur ein Giro Konto und kein Wertpapierdepot
anbieten. Die Anfrage bei einer Schweizer Bank (UBS) ergab, dass sie erst ab einer Million Euro tätig werden, dann
würde es wohl keine Probleme geben. Die Gebühren sind zwar etwas höher als bei Hausbanktransaktionen, aber man hätte
seine Anlagen gerettet. Leider hat dieser Einzelwert keine Million.
Wir sind öfters in Ägypten in Urlaub. Einer Kontoeröffnung wird sicher nichts im Wege stehen, aber ob die comdirect
meine Aktie rausrückt?
Ich habe einen Bekannten gehabt, der in Honkong ein Konto hatte, weil er dienstlich oft vor Ort war. In Honkong ist auch der Sitz
des Emittenten. Die Frage ist aber immer, wird die Aktie übertragen.
Ich habe diese Aktie schon seit über 20 Jahren, es ist ein sehr guter, sicherer Wert. Deshalb ist dies mein größter Wert und eine Reise
nach Honkong würde sich sicher lohnen.
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am 11.01.2025 14:07
Schon befremdlich, dass trotz allem noch von einem "sehr guten, sicheren Wert" gesprochen wird. Ebenso, dass man aus Groll auf Deutschland und Europa seine Anlagen in ein kommunistisches, dikatorisches regiertes Land verlagert, die Bank-Infrastruktur in Deutschland belässt (warum?) und sich am Ende wundert, dass das Konstrukt nicht aufgeht. Mit Anwalt und Co. zu drohen ist anschließend natürlich einfacher als eine Fehlersuche an der Quelle (bei sich selbst). Aus meiner Sicht wurde hier die eigene Risikoklasse falsch eingeschätzt.
Die Ausführungen zur Quellensteuer im Eingangspost sind aus meiner Sicht übrigens nicht richtig. Aber gut, darüber zu diskutieren lohnt sich nun auch nicht mehr.
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am 11.01.2025 14:23
Hallo Martin,
ich möchte auf deinen letzten Beitrag eingehen, da ich den Zusammenhang, den du herstellst, etwas kritisch sehe. Als Investor betrachte ich Unternehmen, ihre Werte, Produkte und Dienstleistungen sowie ihre wirtschaftliche Performance. Dabei halte ich mich an die rechtlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Marktes und investiere global nach einem einheitlichen Prinzip: Wirtschaftliche Substanz, Marktpotenzial und Transparenz des Unternehmens stehen für mich im Vordergrund.
Ideologien oder politische Systeme spielen in meiner Anlagestrategie keine Rolle. Die Betrachtung von Unternehmen wie CNOOC erfolgt rein objektiv auf Basis von Kennzahlen, Marktposition und dem langfristigen Potenzial, das sie bieten. Ich finde, es ist wichtig, hier eine klare Trennung zwischen politischen Systemen und wirtschaftlicher Analyse zu wahren, um die Diskussion sachlich zu halten.
Wir investieren in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen herstellen, und folgen dabei einem Rechtssystem, das uns in diesem Markt erlaubt, zu agieren. Diskussionen über „Diktaturen“ oder „Kommunismus“ lenken aus meiner Sicht von den wesentlichen Aspekten einer Investitionsentscheidung ab und sind in diesem Kontext nicht zielführend.
Ich hoffe, wir können uns weiter darauf konzentrieren, Unternehmen wie CNOOC aus einer professionellen und analytischen Perspektive zu bewerten.
Viele Grüße
Investics
11.01.2025 14:49 - bearbeitet 11.01.2025 14:50
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11.01.2025 14:49 - bearbeitet 11.01.2025 14:50
Du hattest den Beitrag von @Marin nicht ( komplett) verstanden.
@ehemaliger Nutzer schrieb:
Ideologien oder politische Systeme spielen in meiner Anlagestrategie keine Rolle.
Die Betrachtung von Unternehmen wie CNOOC erfolgt rein objektiv auf Basis von Kennzahlen,
Es geht nicht darum, ob du mit Waffen, Porno, Spielkasino oder chinesischen Aktien Geld verdienen möchtest und dafür Fundamentalanalyse betreibst.
Es ging um die „ Nichtberücksichtigung“ der weltpolitischen Lage in deiner Analyse.
Ganz offensichtlich ist ja genau die für die aktuelle Handelseinschränkung verantwortlich.
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am 11.01.2025 16:32
Da geh ich gern tiefer drauf ein: Es geht nicht darum, ob politische Entwicklungen berücksichtigt werden, sondern um Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und angemessene Vorlaufzeiten bei regulatorischen Maßnahmen.
Mangelnde Vorlaufzeit und Transparenz:
Die Handelsaussetzungen wurden mit äußerst kurzer Vorlaufzeit angekündigt. Für Privatanleger, die oft weniger direkten Zugang zu Informationen und Ressourcen haben, ist das unzumutbar. Die Möglichkeit, bestehende Positionen angemessen zu bewerten und zu handeln, wurde dadurch erheblich eingeschränkt. - Auch ich mach das nicht Hauptberuflich.
Unrechtmäßige Auswirkungen auf internationale Anleger:
Obwohl die Maßnahmen aus politischen Entscheidungen in den USA resultieren, treffen sie auch deutsche und andere internationale Anleger direkt. Es ist fragwürdig, dass nationale Handelsbeschränkungen auf diese Weise globale Konsequenzen haben können.
Rechtsstaatlichkeit und Verlässlichkeit - (und das ist mir wirklich wichtig zu betonen):
Märkte und Investitionen beruhen auf einem transparenten und verlässlichen Rechtssystem. Plötzliche Einschränkungen ohne angemessene Übergangsfrist erschüttern dieses Vertrauen erheblich – und zwar unabhängig von den zugrunde liegenden politischen Systemen.
Mein Ansatz als Investor ist klar: Ich analysiere wirtschaftliche Werte und Unternehmenssubstanzen. Politische Aspekte spielen eine untergeordnete Rolle, solange die rechtlichen Rahmenbedingungen fair und transparent sind.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch, wie geopolitische Konflikte und regulatorische Änderungen über Nacht die Grundlagen für Investitionen auf eine Weise verändern können, die vor allem Privatanlegern schadet.
Ich denke, es wäre sinnvoll, die rechtlichen Aspekte des Vorgehens prüfen zu lassen. Insbesondere, ob das Fehlen von Übergangsfristen und die globale Wirkung einer nationalen Entscheidung gegen bestehende Kapitalmarktvorschriften verstößt. Hier geht es letztlich um die Rechte der Anleger und die Grundprinzipien eines verlässlichen Handelssystems.
Es bleibt auch die Frage, ob Depotbetreiber und Banken hier nicht eine größere Verantwortung tragen. Nach der MiFID II-Richtlinie und den allgemeinen Sorgfaltspflichten im Kapitalmarktrecht könnten Banken verpflichtet sein, ihre Kunden rechtzeitig über Handelsbeschränkungen oder Delistings zu informieren.
Ich denke, diese Pflichten sollten geprüft werden – insbesondere im Hinblick darauf, ob Privatanleger ohne solche Informationen angemessen reagieren konnten. Schließlich geht es um den Schutz der Anleger, der im Kapitalmarktrecht verankert ist.
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11.01.2025 18:06 - bearbeitet 11.01.2025 18:07
Märkte und Investitionen beruhen nicht auf einem Rechtssystem, sondern auf dem des jeweiligen Ziellandes. Diese können sich erheblich voneinander unterscheiden. Zu bewerten, was diese unterschiedlichen Auffassungen für das eigene Investment bedeuten können, obliegt der Verantwortung des jeweiligen Investors und nicht der Depotbetreiber/Banken. Zudem: Ich wette, die comdirect hat eine chinesische Aktie mit Sicherheit in einer hohen Risikoklasse kategorisiert.
"Plötzliche Einschränkungen ohne angemessene Übergangsfrist erschüttern dieses Vertrauen erheblich – und zwar unabhängig von den zugrunde liegenden politischen Systemen." – Plötzliche Einschränkungen sind in der Regel Ergebnisse von politischen Systemen, Akteuren oder Aktionen. Du hast dich darin verrannt, das Gegenteil zu behaupten. Denkst du ernsthaft, politische Akteure oder Systeme richten sich in ihren Entscheidungen und Ausprägungen danach, welche Auswirkungen dadurch für einzelne Privatpersonen entstehen?
Du selbst handelst hochpolitisch und steckst mittendrin im politischen Sumpf:
- Die Handelseinschränkung deiner Aktie hat politische Gründe.
- Die Entscheidung, deine Investments von Europa nach China zu verlagern, ist im Kern politisch motiviert.
- Deine Ausführungen zu Quellensteuern sind politisch bedingt.
- Falls du mehr Beispiele brauchst, empfehle ich dir den endlos langen Thread über russische Aktien.
Dein Investment ist nach heutigem Kenntnisstand weder als "sehr sicher" noch als "sehr gut" zu bewerten. Denn eine Aktie, die man nicht handeln kann, bringt relativ wenig bis gar nichts. Du kannst dir gerne ein Forum, einen Anwalt oder eine ausländische Bank suchen, die dich in der Annahme bestätigt, das Gegenteil sei der Fall. Viel Erfolg dabei. Oder du akzeptierst die Realitäten, die dir hier im Thread mehrfach dargelegt wurden. Aus meiner Sicht ist letzteres momentan die erfolgsversprechenste und eigentlich auch einzig realistische Option. Du und deine persönliche Rechtsauffassung sind nicht der Mittelpunkt der Welt. Get over it.
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am 11.01.2025 18:14
Ich glaub du würfelst hier mehrere Verschiedene Beiträge (von mehreren verschiedenen Personen) durcheinander.
- Tags:
- Nein
11.01.2025 18:22 - bearbeitet 11.01.2025 18:42
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11.01.2025 18:22 - bearbeitet 11.01.2025 18:42
@Marin schrieb:
"Plötzliche Einschränkungen ohne angemessene Übergangsfrist erschüttern dieses Vertrauen erheblich – und zwar unabhängig von den zugrunde liegenden politischen Systemen." – Plötzliche Einschränkungen sind in der Regel Ergebnisse von politischen Systemen, Akteuren oder Aktionen.
@ehemaliger Nutzer
Ich formuliere es mal deutlich überspitzt.
Donald Trump klopft auf den Busch und ( fast) alle springen raus.
Nur ein einsamer deutscher Privatanleger möchte eine angemessene Vorlaufzeit und einen aktualisierten MIFID- Beipackzettel.
Sein Vertrauen ist erschüttert.
Deine Einstellung und dein Wunsch nach einer transparenten und ehrlichen ( Börsen-)Welt mag nachvollziehbar sein;
ist nach meiner persönlichen Erfahrung allerdings praxisfremd.
Trotzdem würde mich interessieren, was dir DSW o.ä. auf deine Fragen antworten ….
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am 11.01.2025 18:24
@ehemaliger Nutzer schrieb:Ich glaub du würfelst hier mehrere Verschiedene Beiträge (von mehreren verschiedenen Personen) durcheinander.
Das mag vielleicht für meinen dritten Absatz gelten, der sich explizit auf den Eingangspost des Threaderstellers bezieht. Der Rest und die Kernaussage bezieht sich jedoch auf alle betroffenen Investoren hier, die sich ungerecht behandelt fühlen.
