Steuern auslaufen Optionsscheine

Sloane
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Also besser einfach verkaufen ? Dann muss er nicht ausgeübt werden. Und wäre wahrscheinlich billiger.

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@maline:

 

In der Best-Of-Liste, die hoffentlich bald mal kommt   :-(   sind nur Artikel enthalten von Personen, die mindestens Deutsche-Balaton-Aktien oder Deutsche-Rohstoff-Aktien halten.

 

nmh

 

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@Sloane: Nein, bitte nicht verkaufen. Denn beim Verkauf fallen 10 Euro Gebühren an. Die Bank darf den Verlust nicht steuerlich anerkennen, wenn der Erlös kleiner ist als die Gebühren. Aus diesem Grund brauchst Du einen Verkauf ohne Gebühren, nämlich den Depotübertrag an Deinen Bekannten.

 

nmh

 

Sloane
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Achso, das wusste ich nicht, dass das so gehandhabt wird wenn die Gebühr größer als der Verkaufswert ist. Nagut, ich frag mal nach ob er zustimmt. Anderer Broker spielt sicher keine Rolle ? Und das geht in so kurzer Zeit noch ?

 

Am besten rufe ich morgen man bei comdirect an.

 

Vielen Danke @nmh

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@Sloane:

 

Anderer Broker ist kein Problem, solange in Deutschland.

 

Es besteht Eile!!! Comdirect braucht den Auftrag zum Übertrag schriftlich per Post von Dir. Daher würde ich so bald wie möglich bei comdirect anrufen.

 

Wenn der Schein bei comdirect am Laufzeitende (übermorgen?) automatisch eingelöst wird und wenn dabei eine Gebühr von 10 Euro anfällt, ist es zu spät, weil auch dann die Gebühr (falls eine anfällt??? das weiß die Kundenbetreuung) höher ist als der Einlösungsbetrag (0,001 Euro). Comdirect darf dann den Verlust steuerlich nicht anerkennen.

 

Ich bin dann für heute leider offline.

 

nmh

 

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@nmh  schrieb:

Wenn der Schein bei comdirect am Laufzeitende (übermorgen?) automatisch eingelöst wird und wenn dabei eine Gebühr von 10 Euro anfällt, ist es zu spät, weil auch dann die Gebühr (falls eine anfällt??? das weiß die Kundenbetreuung) höher ist als der Einlösungsbetrag (0,001 Euro). Comdirect darf dann den Verlust steuerlich nicht anerkennen.


Vielleicht darf die Comdirect die Verluste nicht steuerlich anerkennen (nach welcher Regelung eigentlich?), es gibt aber ein Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes, dass Verluste durch Optionsscheinhandel grundsätzlich anrechenbar sind. Die Geltendmachung müsste dann wohl manuell über die Steuererklärung erfolgen. Im Artikel wird auch nicht unterschiedenen zwischen Verlusten durch Verkauf, Auslaufen oder einer Abhängigkeit von den Verkaufsgebühren.

 

Viele Grüße

Weinlese

Sloane
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Hilfreicher Beitrag

Also, ich habe jetzt bei direkt bei comdirect nachgefragt. Es wurde noch die Steuerabteilung zu Rate gezogen. Es ist bei diesem Optiosschein definitiv anders als @nmh hier geschrieben hat. 

 

Der Verlust wird steuerlich angerechnet, wobei keine Rolle spielt, ob er ausläuft oder mit negativem Ergebnis veräußert wird. Es wird mit eventuellen Gewinnen steuerlich gegengerechnet. Allerdings kann das bei Optionsscheinen unterschiedlich sein! Es lohnt sich also bei comdirect nachzufragen 

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Perfekt, @Sloane, da freut mich. Dann einfach abwarten!

 

nmh