Depot in schwerer See!

Mentor ★★★
Beiträge: 3553
Mitglied seit: 18.10.2016

Willst Du Dir die Brause ins Regal zum Anschauen stellen? 

Die schmeckt etwas anders als Deine klebrige Cola. 

Legende
Beiträge: 5300
Mitglied seit: 23.07.2016

Liebe besorgte Anleger,

 

weil ich (hatte ich das schon erwähnt?) ein unglaublich netter Mensch bin, und weil einige von Euch offenbar ziemlich schockiert sind (nicht [nur] über mich, sondern über den Crash am Aktienmarkt), stelle ich Euch noch einen Artikel zur Verfügung, dieses Mal aus dem jede Woche mittwochs erscheinenden "Aktionärsbrief" aus dem Hause Bernecker, nach meiner Datenbank ein halbwegs guter bis guter Börsenbrief (nicht so gut wie Platow).

 

Vielleicht beruhigt Euch das etwas. Ich persönlich bin nicht ganz so überzeugt, dass wir schon Kaufkurse haben, aber ich gebe Euch gerne auch eine andere Meinung. Und sogar mit Umlauten!!!!

 

Viele Grüße aus einem frisch verschneiten München

 

nmh

 


Sehr geehrter Aktionär!
Der Ausverkauf der Märkte wirkte spektakulär, liefert aber wenig neue Erkenntnisse.
Lediglich die Markttechnik hat sich in den wichtigsten Indizes verändert, was insbesondere für den DAX gilt. Das technische Bild zu bereinigen, wird ein bisschen dauern, aber Trendwenden entstehen daraus nicht. Im Gegenteil: Ausverkäufe sind trendbestätigend. Im größeren Zusammenhang gedacht:
Steigende Kapitalmarktzinsen runden das positive weltweite Konjunkturbild ab.
Ob nun wegen der Erwartung steigender Inflation oder einer deutlich  höheren Neuverschuldung, ist letztlich nicht entscheidend, beide sind zwei Seiten der gleichen Medaille und führen fast zwangsläufig zu höheren Kapitalmarktzinsen. Damit fangen die Märkte zum ersten Mal seit 2009 mit einer echten Normalisierung an.

Die Notenbanken halten sich entsprechend taktvoll zurück. Das ist auch klug, weil sie wenig zur Diskussion an den Märkten beitragen können. Die Zinswende kam am langen, und nicht am kurzen Ende, was für alle ungewohnt ist, die seit Jahren nur an den Lippen der Notenbanker hängen. Der Markt gibt nun die Richtung vor. Darin liegt die wichtigste Normalisierung der Anleihenmärkte. Gleichzeitig gibt es den Notenbanken Spielraum, ihre Geldpolitik mittelfristig marktschonender umzusetzen. Auch das ist positiv.

Die Reaktion der Aktienmärkte kam verzögert und wirkte geradezu grotesk. Gerüchte über Schieflagen bei Hedgefonds und daraus resultierenden Zwangsverkäufen waren glaubhafter als sämtliche fundamentalen Erklärungsversuche. Der Schlüssel liegt wohl in dem niedrigen Volatilitätsindex, über den sich alle per Termin abgesichert hatten, die dann zu Zwangsverkäufen gezwungen wurden, als die Volatilität (VIX) sich binnen Stunden verdoppelte. Ein faszinierendes Spektakel, aber mehr nicht. Die Kollateralschäden werden in den nächsten Tagen sicher sichtbar. Mal sehen, welche prominente Adresse die Hand heben muss.

Die Devisenmärkte und auch das Gold blieben relativ gelassen. Auch der Aktienausverkauf selbst führte zu kaum einer Gegenbewegung bei den Anleihenkursen. Eine „echte“ Flucht in Sicherheit blieb also aus, was sehr positiv zu werten ist. Das ist bestätigend für die Grundtendenz der Märkte, wie wir sie in den letzten Monaten auch sahen.

Crash- sind immer Kaufkurse. Wenn Titel 5 - 10 % an solchen Tagen nachgeben, sind das Gelegenheiten und kein Indiz für kommende Gefahr. Das bietet im DAX eine interessante Konstellation. Während der Index insgesamt technisch prekärer aussieht, sehen die Einzeltitel zum Teil sehr verlockend aus. Das Bild hier ist sehr heterogen, aber die Kaufgelegenheiten biedern sich förmlich an. Darin liegt eine gute Gelegenheit, das eigene Portfolio zu optimieren.

Die 12.000 im DAX sind ebenfalls eher beruhigend als besorgniserregend. Darin ist auch das wahrscheinlich bedauerliche Ergebnis der kommenden Regierungsbildung weitestgehend vorweggenommen. Nächsten Sonntag wissen wir mehr und vielleicht braucht der Markt ein paar Tage, um sich im Vorfeld zu stabilisieren, aber viel Druck wird nicht mehr von oben kommen.
LogBuch
Nachdem sich die Aktienmärkte lange als widerstandsfähig erwiesen, kam der Dämpfer dann umso heftiger.
Dass die Korrektur nicht von einer echten Flucht in Sicherheit begleitet wurde, ist aber ein vielversprechendes Signal. Fundamentale Erklärungsversuche für den Ausverkauf laufen ins Leere. Vieles spricht für einen kurzfristigen technischen Unfall. Das bietet natürlich Chancen. Wie es im DAX weitergeht, lesen Sie unten.

• Wie geht es nun weiter im DAX?
Wie der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag nach unten vorangeprescht ist, während sich die Wall Street noch fast gänzlich unbeeindruckt zeigte, war zunächst irritierend. Seit Freitag allerdings hat die Wall Street ebenfalls nach unten Fahrt aufgenommen, wie auch die wichtigsten anderen Handelsplätze in Europa und Asien.

Mit dem Unterschreiten der hartnäckigen Unterstützung bei 12.800/12.900 Punkten hat der DAX nun zunächst ein Verkaufssignal generiert. An dieser Marke war der DAX seit Oktober vergangenen Jahres wiederholt nach oben abgeprallt. Damit ist der zwar sehr volatile, aber Monate währende Seitwärtstrend nun beendet, wenn auch in negativer Hinsicht.

Die nächste Unterstützung liegt rund 1.000 Punkte tiefer bei 11.800/11.900 Punkten. Sie stammt aus der Schwächeperiode im Hochsommer 2017. Diese Marke wurde im Abwärtsschub zum Wochenbeginn lediglich um 300 bzw. 400 Punkte verfehlt. Zumindest auf kurze Sicht scheint das verbleibende Abwärtspotenzial überschaubar zu sein.

Beginn eines Ausverkaufs oder nur eine technische Korrektur? Das ist die Frage, die den meisten Anlegern unter den Nägeln brennt. Auch wenn der Markt derzeit sehr nervös und angeschlagen erscheint, tendieren wir eher zur letzteren Option. Meldungen über ein implodierendes VIX-Derivat der Credit Suisse, das im Rahmen der dynamisch angestiegenen Volatilität innerhalb von nur zwei Stunden 80 % seines Wertes verloren hat, nährt die Vermutung, dass es sich bei der jüngsten Marktschwäche lediglich um einen technischen Unfall gehandelt haben könnte. Wahrscheinlich haben sogar mehrere große institutionelle Adressen auf ein Fortbestehen der niedrigen Volatilität gewettet und sind angesichts des explodierenden VIX unter Eindeckungszwang geraten. Das wiederum dürfte zu einer regelrechten Stop-Loss-Kaskade am Markt geführt haben.

Möglicherweise ist auch der politische Malus am deutschen Aktienmarkt mit dem jüngsten Kursrutsch weitestgehend eingepreist. Die Verhandlungen zu einer eher linksgerichteten Großen Koalition hatten wir in den vergangenen Wochen kritisch begleitet und in ihr einen erheblichen Hemmschuh für den deutschen Aktienmarkt gesehen. Nun aber steht der DAX bereits 1.000 Punkte tiefer. Sollte also in ein paar Tagen die „GroKo“ beschlossen werden, könnte das an der Börse ein Non-Event werden, weil der daraus resultierende Kursabschlag bereits vorweggenommen ist. Dass der deutsche Markt seine relative Schwäche abgelegt hat und sich nun im Einklang mit Dow Jones & Co. bewegt, ist eher ein positives Signal.

Fazit: Die aktuelle Börsensituation erfordert gute Nerven, bietet aber für Anleger eher Chancen als weitere Risiken. Erst wenn der DAX auf Schlusskursbasis unter die Marke von 11.800 Punkten fällt, springt die Börsenampel auf Rot um.

 

Legende
Beiträge: 5300
Mitglied seit: 23.07.2016

Hallo zusammen,

 

die Sterneliste, die Ihr Euch nach dem Absturz gewünscht habt, steht hier. Da findet Ihr auch Tipps, wie Profis sich jetzt am Aktienmarkt verhalten.

 

Viel Spaß beim Lesen.

 

nmh

 

dingsda
Autor ★★
Beiträge: 23
Mitglied seit: 07.02.2018

guten morgen an alle, kaffee schlürf!

 

ich bin absoluter neuling in sachen aktien und etf.habe aber durch diese community sehr schnell reingefunden in das thema.VIELEN DANK AUCH AN nmh FÜR SEINE SEHR INFORMATIEVEN POSTS UND AUCH AN ALLE ANDEREN DIE ICH HIER LAS! ich habe vor 2 wochen ein depot gemacht und nicht schlecht gestaunt wie es dann montag und freitag abwärts ging.(habe freitag nochmal nachgekauft! xDDD)ich besitze etfs und einzelaktien.ich hab nur gedacht natoll es geht 9 jahre bergauf, dann komme ich und es crasht! super dingsda, hast du toll hingekriegt.;-)

naja auf jeden fall schreckt mich das ganze nicht ab, sondern hat noch mehr interesse geweckt.ich habe trailing stops gesetzt, außer bei meinen etf`s.ich werde das alles aussitzen, bin noch entspannt und hoffe auf baldige gute kurse.

mein depot soll etwas langfristiges sein.

 

nette grüße aus burgdorf dingsda

Highlighted
Mentor ★★★
Beiträge: 2053
Mitglied seit: 22.03.2017

schrieb:

guten morgen an alle, kaffee schlürf!

 

ich bin absoluter neuling in sachen aktien und etf.habe aber durch diese community sehr schnell reingefunden in das thema.VIELEN DANK AUCH AN nmh FÜR SEINE SEHR INFORMATIEVEN POSTS UND AUCH AN ALLE ANDEREN DIE ICH HIER LAS! ich habe vor 2 wochen ein depot gemacht und nicht schlecht gestaunt wie es dann montag und freitag abwärts ging.(habe freitag nochmal nachgekauft! xDDD)ich besitze etfs und einzelaktien.ich hab nur gedacht natoll es geht 9 jahre bergauf, dann komme ich und es crasht! super dingsda, hast du toll hingekriegt.;-)

naja auf jeden fall schreckt mich das ganze nicht ab, sondern hat noch mehr interesse geweckt.ich habe trailing stops gesetzt, außer bei meinen etf`s.ich werde das alles aussitzen, bin noch entspannt und hoffe auf baldige gute kurse.

mein depot soll etwas langfristiges sein.

 

nette grüße aus burgdorf dingsda


Hallo @dingsda,

 

erst einmal Herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Mit Deiner Geldanlagestrategie bist Du schon weiter als diejenigen, die Milliarden unverzinst auf sogenannten "Spar"konten liegen haben. Das ist gut. Smiley (fröhlich)

 

@nmhbeschreibt ja auf wunderbare Art und Weise wie Anleger reagieren können.

 

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass Qualitätswerte weiterhin nach oben gehen werden. Also diejenigen, die (vielleicht über einige Wochen gestaffelt) nicht einsteigen auf lange Sicht wenig Rendite haben.

 

Kurz vor der Dividendensaison ist zudem noch zu bedenken: Die Jahresdividende wird ja immer für diejenigen Bestände bezahlt, die am Hauptversammlungs- bzw. Stichtag im Depot sind.

 

Aus diesem Blickwinkel heraus ist es nicht unbedingt sinnvoll, kurz vor der HV zu verkaufen. Weil ja oft um den HV-Termin herum auch die Aufmerksamkeit steigt und eine zusätzliche Kursbewegen nach Norden passiert.

 

In Substanzwerten bleibe ich also.

 

Freitagabend habe ich zudem zufällig eine kleine Position von Allianz Calls erworben, nachdem ein sehr tiefes Kauflimit gefallen ist. Smiley (fröhlich) Da konnte ich nicht mal live dabei sein, das Ordersystem hat einfach abends gekauft. Roboter (zwinkernd)

 

Wie alles zu Unterhaltungszwecken: Wer jetzt noch verkauft, der ist wahrscheinlich selbst schuld.

 

 

Liebe Grüße

 

Glücksdrache

Experte ★★★
Beiträge: 548
Mitglied seit: 16.08.2016
Hilfreicher Beitrag

@Dietus

Hallo Dietus, deine Headline klingt so erfrischend interessant, da bleibe ich doch auch mal hier hängen um mich einzulesen. Es ist aber so viel Resonanz, dass ich viele Beiträge überspringen mußte. Hier herrscht ja rege Unterhaltung und bei den unzähligen gutgemeinten Ratschlägen wirst du sowieso nicht mehr wissen, was jetzt der richtige Schritt ist.

 

Was hat sich eigentlich in der letzten Woche verändert, dass du so aufgeregt bist?

Dreht sich die Welt nicht mehr korrekt, ist ein Krieg ausgebrochen oder bricht die Wirtschaft zusammen??

 

Nein, lediglich nach Jahren steigender Kurse korrigiert der Markt auch einmal in einem vernünftigen Rahmen. Die Indizies (Dow z.B.) haben etliche Tausendermarken im Sprint geknackt , da sind doch auch einmal 1000 Punkte nach Süden erlaubt, oder nicht.

 

Es melden sich die üblichen Analysten (siehe Hr. Bernecker als Beispiel) und offenbaren ihre entgeltlichen Ratschläge (wenn ich wüßte, wie der Markt in einigen Monaten steht, also ich würde es für mich behalten und den Teufel tun, anderen zu erzählen, wie sie steinreich werden können und es für mich ausnutzen).

 

So macht man die Anleger verrückt, aggressiv kaufen, unbedingt Stop-Loss setzen, ETFs halten, Puts kaufen und auf jeden Fall alle spekulative Aktien absichern - ja was denn nun?? 

Riskante Aktien, Junk Bonds, Optionsscheine, Aktien aus nichtdemokratischen Länden, Hot Stocks usw, läßt du als solider Investor einfach links liegen.

Solide Anleger versuchen nicht mit Hebelinstrumenten dem Markt zu überlisten, es wird uns sowieso nicht gelingen und Qualitäswerte im Depot müssen nicht abgesichert werden.

Also ich habe meine Werte überhaupt nicht abgesichert, wie einige hier vorschlagen, sitze die rauhe See einfach aus, in einigen Monaten stehen die Kurse bestimmt wieder höher und spare das Geld für die anfallenden Gebühren.

 

Warum greift bei einer weltklasse Aktie wie Johnson +Johnson ein Stop-Loss ? Freue dich doch für die Chance, dass du jetzt noch einige Stück günstiger nachkaufen kannst!  Welch günstige Gelegenheit und du wirfst mit einem Stop so eine breit gestreute Aktie (43% Pharma, 37% Medizintechnik und 20%Konsumbereich) aus deinem Depot.

 

52% aller Börsentage sind positiv, 48% negativ. Wer auf einzelne Tage spekuliert, kann auch ins Casino gehen. Monatlich liegt die Gewinnchance schon bei 62%.

71% der Jahre enden im Plus, 88% aller 5 Jahreszeiträumesind positiv und wer 20 Jahre ansetzt der hat bisher immer zu 100% gewonnen.

 

Die Kaufen-und Liegenlassen Strategie funktioniert noch wie zu Kostolanys Tagen, lassen wir uns von den Besserwissern und Möchtegernfachleuten nicht einreden - buy and hold ist out !!!

 

In diesem Sinne, genug von meinen Weisheiten an dich, ich freue mich, dass ich deine J+J jetzt in meinem Depot habe. So ist jeder glücklich und zufrieden und so soll es schließlich auch sein.

 

Grüße in den Norden und an Dich - Shane

 

Experte ★★★
Beiträge: 610
Mitglied seit: 22.07.2017

Hallo @Shane 1,

 

schön, dich mal wieder hier zu lesen.

 

Du fragst, warum ich so aufgeregt bin und was sich in den letzten Wochen Gravierendes geändert hat.

Nun, mittlerweile hat sich der Sturm gelegt und ich bin mittlerweile dabei, im Depot "Klar Schiff" zu machen. 

 

Was war passiert: zuerst raste meine Amazon innerhalb eines Tages 6% tal- und bergwärts. Danach verabschiedeten sich sämtliche Werte im Depot Richtung Süden.

Das war das erste Mal, dass es alle Papiere gleichzeitig und nachhaltig erwischt hat und das war neu für mich. 

Bis dahin gab es immer ein paar Papiere, die ihre Nasenspitze über Wasser hielten, während Andere abgetaucht waren.

Das habe ich dann erstmal als "kleinen, kollektiven Rücksetzer" verbucht. Ruhe bewahren...

 

Am Tag darauf erreichte mich über die Medien dann die Mitteilung: "...Panikverkäufe an der Wall Street.....!" 

Hier in der Community war alles ruhig. Zu ruhig fand ich.

Zeit, zum Handeln "Alle Mann an Deck!"- die Panik hatte mich kurzzeitig gepackt.

Da habe ich dann begonnen, mein Depot zu dezimieren und um gut ein Drittel zu verkleinern.

Schadensbegrenzung. 

Wie beim Einhandsegeln: Es gibt niemanden, den ich für Fehler oder Verluste verantwortlich machen könnte, ausser mich selbst.

 

Im Nachhinein, habe ich bei einigen Dingen übereilt und überzogen reagiert, bei Anderen intuitiv oder zufällig das Richtige gemacht.

 

Auch habe ich die Gelegenheit genutzt, mich von unsicheren Kandidaten, wie z.B. Alibaba+Co zu trennen.

 

Dass u.a. Johson+Johnson, Daimler usw. einem Stopp-Loss zum Opfer fielen, lag daran, dass ich diesen erst kurz vorher nachgezogen hatte.

 

Logisch, dass J+J der erste Wert war, den ich zurückgekauft habe. Smiley (fröhlich) Daimler kam mir gerade Recht, weil ich keine große Steigerung mehr erwartete. Der Stern bleibt vorerst draussen.

 

Insgesamt habe ich heute

  • weniger Einzelaktien als vorher, dafür aber jeweils höher im Wert (auch Johnson +Johnson)
  • mehr ETFs (z.B. wanderte der Wert von Alibaba in den LYX0DM (MSCI Asien ex Japan)

Alle Werte, einschließlich der ETFs sind mit großzügigen Stopp-Loss versehen.

Als psychologische Beruhigung für die verkrustete Sparerseele. Mann (zwinkernd)

 

Riskante Aktien, Junk Bonds, Optionsscheine, oder Hot Stocks sind nichts für mich, der sich mehr als interessierter Anleger als ein Zocker betrachtet.

Ich freue mich, wenn in meinem Depot die grünen Zahlen die Oberhand behalten.

 

"Schnell reich werden an der Börse" ist nicht mein Ding. Dafür bedarf es vermutlich profunden Wissens und bärenstarker Nerven. Beides fehlt mir gleichermaßen.

Aber ich lerne gerne dazu. Besonders hier! 

 

Aber ich freue mich, speziell hier in der Community zu den Börsenthemen ganz unterschiedliche Ratschläge von Anlegern mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, Zielen und Strategien zu lesen. (Die üblichen "Verdächtigen" hier. Ich zähle sie nicht alle auf Mann (zwinkernd)

 

Mast- und Schotbruch!

dietus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mentor ★
Beiträge: 1096
Mitglied seit: 26.05.2017

@Dietusschrieb:

Riskante Aktien, Junk Bonds, Optionsscheine, oder Hot Stocks sind nichts für mich, der sich mehr als interessierter Anleger als ein Zocker betrachtet.

 

Ja, mit solchen Dingen habe ich in den letzten Wochen so einiges herumexperimentiert. Meine Erkenntnisse daraus:

 

- wenn ich nicht wirklich davon überzeugt bin, lass ich die Finger davon und renne den (Foren-)Trends nicht hinterher (Beispiel: Marihuana)

- Optionsscheine oder Knock-Outs finde ich gar nicht dumm, aber nur für eine geplante Haltedauer von mehreren Tagen bis Wochen (oder länger).

- Intraday-Handel mit großen Hebeln ist für mich selten mit nennenswerten Ergebnissen verbunden, meistens endet es doch +/- 0. Ein Zock hier und da okay, aber nichts, was ich dauernd brauche. Aktuell fehlt mir da der Riecher, außerdem ist die laufende Beobachtung sehr anstrengend.

- Mein Schwerpunkt bleiben wie von Anfang an gedacht Aktien mit einer Haltedauer von einigen Wochen bis ewig und ETFs.

Legende
Beiträge: 5300
Mitglied seit: 23.07.2016

Normalerweise kritisiere ich ja gerne, und es tut mir jedes Mal in der Seele weh, wenn ich @baha  recht geben muss. Leider passiert das viel zu häufig (daß er recht hat), und jetzt schon wieder. Ich kann seinen obigen Beitrag nur unterschreiben. Unter Protest, weil er (der Beitrag) nicht von mir ist, aber @baha  hat halt zu 100% recht. Am besten gefällt mir die Zeile "Optionsscheine oder Knock-Outs finde ich gar nicht dumm, aber nur für eine geplante Haltedauer von mehreren Tagen bis Wochen (oder länger)". Eine zu kurze Laufzeit (Intraday!!) ist ein ganz typischer Anfängerfehler. Ha, jetzt habe ich es doch noch geschafft, etwas Arrogantes, Wichtiges einzustreuen.

 

Tschuldigung.

 

nmh

 

Experte ★★★
Beiträge: 610
Mitglied seit: 22.07.2017

@baha und @nmh,

 

Optionsscheine und Knockouts sind sicherlich eine interessante Sache, nur leider hatte ich bislang noch keine Möglichkeit, mich so weit über die Thematiken zu informieren, dass ich einigermaßen durchschaue, was ich da mache. 

Ich hasse "Blindflüge".

 

Aber Aktien waren für mich vor nicht langer Zeit als Geldanlage undenkbar... 

Das hat sich auch Dank eurer Hilfe deutlich geändert.

 

Also besteht noch Hoffnung! Smiley (fröhlich)

 

Einen schönen Abend noch

dietus