Bank. Neu denken.
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Wie entwickelt man eine nutzerfreundliche App?

Die comdirect App wurde mit einem Red Dot Award: Communication Design 2018 prämiert. Das freut uns natürlich, denn die 24-köpfige Jury konnte aus mehr als 8.600 Kommunikationsdesign-Arbeiten auswählen. Zudem ist die App für den UX Design Award nominiert und wird im Rahmen der Preisverleihung auf der IFA präsentiert. Viel wichtiger als Ruhm und Ehre ist für uns jedoch die Antwort auf die Frage: Gefällt die App dem Nutzer? Zunehmend mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte über das Smartphone. Eine gute App halt also nicht nur den Zweck, Preise zu gewinnen, sondern sie soll vor allem Kunden überzeugen.

 

Mobile ist nicht gleich Online

 

Die Erwartungshaltung der Nutzer ist dabei klar: Insbesondere die Generation Mobile ist es gewohnt, jederzeit, überall und vor allem schnell und einfach Zugang zu Informationen und Dienstleistungen zu bekommen. Eine App muss heute intuitiv bedienbar sein und schnell zum gewünschten Resultat führen. Von einer Bank-App erwarten Kunden in erster Linie eine schnelle, sichere und einfache Abwicklung der typischen Banking-Funktionen.

 

Dabei sollte die App nicht einfach nur ein Abbild des Online-Angebots sein. Für Mobile Banking gelten andere Regeln als für Online Banking. Vor allem jüngere User wünschen sich die ihnen vertrauten Interaktions-Muster von der Smartphone-Nutzung und keine 1:1 übersetzten Bankformulare. Die comdirect App fokussiert sich daher auf die relevantesten Funktionen für Bankgeschäfte und setzt diese nach dem Mobile First Prinzip um. Bei der Entwicklung haben wir uns nicht an althergebrachten Bank-Formularen orientiert, sondern an Abläufen, die aus dem täglichen Gebrauch mit dem Smartphone bekannt sind. Die zentralen Anwendungsfälle bei Bankgeschäften, beispielsweise Überweisungen, werden so schnell und einfach ausführbar.

 

Permanente Einbindung des Nutzers

 

Im Mittelpunkt der App-Umsetzung, die in einem agilen, Scrum-basierten Prozess erfolgte, stand der Nutzer. Wir haben sowohl die Nutzererwartung als auch bekannte Verhaltensmuster bei mobilen Anwendungen evaluiert. Zu den durchgeführten Maßnahmen zählten zunächst Online-Befragungen zur Mobile Strategie sowie die Definition der Feature-Anforderungen. Außerdem wurden die wichtigsten Anwendungsfälle identifiziert. Ein internes Team testete die Kern-Features. In einer Family-and-Friends-Phase wurde die comdirect App vor dem offiziellen Launch ausprobiert. Mehr als 1.500 User-Rückmeldungen wurden allein im Entwicklungsprozess berücksichtigt.

 

Das Wichtigste jedoch ist das Feedback der Nutzer, das wir permanent bekommen. Kritik greifen wir auf, denn nur so können wir die comdirect App fortlaufend weiterentwickeln. So gibt es in der comdirect Online-Community rege Diskussionen rund um die App, die wichtige Impulse geben. Aber auch die Rückmeldungen in den App-Stores lesen und berücksichtigen wir. Außerdem können Nutzer in der comdirect App selbst Feedback geben.

 

Fortlaufende Weiterentwicklung

 

Zu den jüngsten Neuerungen, die wir gemeinsam mit Kunden konzipiert haben, zählt die Chatüberweisung. Hier visualisieren wir Überweisungen wie Chatverläufe, das heißt, die Nutzer können je Empfänger die gesamte Überweisungshistorie sehen. Anstatt ein langes Formular auszufüllen, müssen lediglich der Empfänger ausgewählt, der Betrag und ggf. der Verwendungszweck eingegeben werden.

comdirect_Chat-Überweisung.pngChat-Überweisung in der comdirect App

 

Die Entwicklung der comdirect App ist noch längst nicht abgeschlossen. Wir haben viele Ideen – und das große Ziel, die comdirect App zu der App für alle Bankgeschäfte auszubauen – einfach, schnell und intuitiv bedienbar.

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