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Wenn branchenübergreifend neu gedacht wird

Gastautor

Bereits zum dritten Mal fand jüngst der Collabothon statt, ein Hackathon, den die comdirect bank AG zusammen mit Commerzbank und mBank organisiert. Erstmalig wurden in diesem Jahr aber nicht nur Lösungen für die Finanzbranche neu gedacht, sondern über den Tellerrand hinaus. Zu diesem Zweck wurden die Co-Partner Hermes, Accenture und Salesforce in den Collabothon eingebunden. Sie riefen jeweils sogenannte Challenges aus, für die die Teilnehmer 48 Stunden Zeit hatten. Die Aufgaben mussten in Teams gelöst werden, die, jeweils zwei Branchen miteinander verbanden.

 

Am Anfang steht ein Team

 

Rund 140 Coder, Designer und andere IT-Enthusiasten, darunter dieses Jahr auch 40 Prozent Frauen, waren beim Collabothon in der Alten Börse in Berlin Marzahn dabei und mussten sich erst einmal in Teams zusammenfinden. Wer bereits eine eigene Idee mitgebracht hatte, konnte für diese werben und ein Team zusammentrommeln. Die restlichen Teilnehmer durften eine der Challenges auswählen. Ideen wurden diskutiert und kreative Gruppennamen gefunden. Tinder for Services (TiforS), Badger und RealLinks sind nur drei Beispiele.

 

 

1_collabothon2018_1200.jpgDer Collabothon in der Übersicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewinner waren alle. Es wurden neue Kontakte geknüpft, neue Erkenntnisse gewonnen oder neue Programme und Arbeitsweisen kennengelernt. Für neun Teams hat sich der Collabothon jedoch besonders gelohnt. Sie erhielten Sach- und Geldpreise im Wert von insgesamt 50.000 Euro. Die Jury, bestehend aus Arno Walter (comdirect bank AG), Ulrich Coenen (Commerzbank AG), Paul Dietrich (Salesforce), Betina Wunderlich (Accenture), Martin Damm (Hermes) und Martin Stadlbauer (Commerz Real AG), bewertete die Pitches der Teams. Was könnte die Welt verändern? Wie hoch ist der Innovationsgrad? Wurde über Branchengrenzen hinaus sinnvoll gedacht? Dies sind nur ein paar der Bewertungskriterien, die die Jury in ihr Urteil mit einfließen ließ.

 

Am Ende zählt das Ergebnis

Vor den Pitches wurde fleißig vorbereitet, geübt und der letzte Schliff verliehen. Auf der Bühne hatte dann jedes Team drei Minuten Zeit, seine Idee vorzustellen und sich anschließend den Fragen der Jury zu stellen – dass alles vor einem Publikum mit über 200 Zuschauern.

Mit Spannung wurde die Verkündung der Siegerteams erwartet. Das Rennen machte das Team „The Social Mile“. Es entwickelte die Idee, mit Hilfe eine crowd-basierten Plattform die Auslieferung von Paketen auf ihrer letzten Meile zu revolutionieren. Ziel ist, dass Privatpersonen, die auf Leihrädern unterwegs sind, die Zustellung von Paketen auf den „letzten Metern“ übernehmen. Im Gegenzug erhalten sie dafür Punkte oder eine kostenfreie Nutzung der Räder. Das zehnköpfige Team sicherte sich mit ihrem funktionsfähigen Prototypen nicht nur den ersten Platz des Collabothons, sondern auch den Sieg der Hermes-Challenge. Neben Ruhm und Ehre erhielten die Gewinner eine Siegprämie über 15.000 Euro sowie einen Sonderpreis, der unter anderem die Präsentation der Idee vor dem Innovation Steering Committee von Hermes umfasste.

 

2_collabothon2018_1200.jpgDas Siegerteam „The Social Mile“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für mich persönlich war auch der diesjährige Collabothon ein großartiges Ereignis. Die Teilnehmer mit ihren unterschiedlichen Hintergründen, Nationalitäten und Fähigkeiten haben das Event zu einem vollen Erfolg werden lassen. Über die Grenzen hinaus zu denken war eine tolle Herausforderung, die wir uns als Bank ruhig öfter stellen sollten. Schließlich erwarten unsere Kunden von uns smarte Lösungen, die sich in ihr Leben einfügen. Solche Formate helfen dabei, innovative Ideen zu entwickeln, die das Leben noch freier und einfacher machen.

 

 

Weitere Stimmen und Eindrücke vom Collabothon gibt es in diesem Film:

 

 

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