Bank. Neu denken.
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„Alexa, sende 25 Euro an Matthias.“ – Voice Banking wird Realität

Arno Walter (AWalter)

Es ist unser ständiger Begleiter: das Smartphone, die vermutlich größte kulturelle und soziale Veränderung der Gesellschaft seit der Erfindung des Buchdrucks. Ob WhatsApp-Nachrichten an Freunde, der Blick aufs Wetter oder Online-Shopping – mit wenigen Klicks erhalten wir zu jeder Zeit und an jedem Ort Informationen, Dienstleistungen und Produkte. Und selbst das Anklicken oder Berühren ist bald nicht mehr notwendig: Schon jeder zweite Deutsche nutzt zumindest gelegentlich einen sprachgesteuerten Helfer wie Siri, Alexa oder Google Assistant – bei den unter 30-Jährigen sogar knapp 70 Prozent. Zu diesem Ergebnis kam die Umfrage „Intelligente Sprachassistenten“ der Unternehmensberatung EY aus Februar 2018.

 

Bequemes Banking durch Sprachsteuerung

 

Als moderne Bank passen wir uns an die neue Lebenswelt unserer Kunden an, mehr noch: Wir fügen uns in sie ein. Banking muss heute so einfach und intuitiv erlebbar sein, wie es die Kunden auch in anderen Bereichen gewohnt sind. Mit Sprachbefehlen können schnell und unkompliziert Fragen gestellt und beantwortet oder Aufträge ausgeführt werden. Schon allein aus Bequemlichkeit wird die Nutzung von Siri und Co. weiter zunehmen – auch bei Bankgeschäften.

 

Wir möchten, dass sich die Nutzer schnell und einfach einen umfassenden Überblick über die Märkte verschaffen können, um Anlageentscheidungen zu treffen. Daher ist comdirect bereits vor einem Jahr als erste Bank in Deutschland mit einem eigenen Skill für Amazons Sprachassistenten Alexa an den Start gegangen. Nicht nur zahlreiche Kursinformationen können hier in Echtzeit abgerufen werden, sondern auch Nachrichten zu börsennotierten Unternehmen. Eine „Action on Google“ von comdirect folgte kurze Zeit später. Der dort integrierte Finanz Assistant informiert per Sprachbefehl sowohl akustisch als auch visuell über aktuelle Kursverläufe.

 

Unsere jüngste Innovation in Sachen Sprachsteuerung haben wir für unsere neue comdirect App entwickelt. Seit Frühjahr 2018 können darüber erstmals auch Überweisungen per Stimme beauftragt werden. Die Funktion ist sowohl für Apple als auch für Android optimiert und ermöglicht eine exakte Stimme-zu-Text-Übersetzung. Überweisungen können damit bequem innerhalb weniger Sekunden getätigt werden.

 

Datenschutz hat Priorität

 

Zwar findet laut Studie von EY erst ein Viertel der Deutschen die Abwicklung von Transaktionen per Sprache nützlich. Aber die Entwicklung des Voice Bankings steckt auch noch in den Kinderschuhen, vergleichbar mit den Möglichkeiten des Smartphones in den ersten Monaten nach Einführung und überhaupt nicht mehr vergleichbar mit dem, was diese mobilen Supercomputer heute alles können. Per Sprachsteuerung zukünftig auch Daueraufträge ändern oder Wertpapiere kaufen – all das sind mögliche und wahrscheinliche Ausbaustufen. Die dazu benötigte künstliche Intelligenz entwickelt sich ebenfalls rasant weiter.

 

Bei der Umsetzung von Innovationen steht für uns das Thema Datensicherheit immer klar im Fokus. Die Verknüpfung von Banking und Sprachfunktionen erfordert die Bereitstellung offener API-Schnittstellen (Application Programming Interface). Bei der Öffnung muss die Sicherheit der Daten und IT-Systeme selbstverständlich gewährleistet sein.

 

Fest steht: Technologische Innovationen, insbesondere durch die immer stärkere Nutzung von künstlicher Intelligenz, werden auch den Umgang mit Finanzen verändern. Bis zur Realisierung eines smarten Zuhauses, in dem der Herd eigenständig kocht und die Zutaten für das Curry nicht nur bestellt, sondern auch gleich bezahlt, ist es allerdings noch ein weiter Weg.

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